LED Birnen Scheinwerfer Abdeckkappe

  • Dass man eigentlich keinen Relaissatz mehr braucht, wurde bereits vor längerer Zeit schon mal durchgekaut. (siehe speziell ab Beitrag 22):https://www.google.com/url?sa=t&sourc…bRtZEtMbV-PE9AP


    Es wäre vielleicht der Diskusion wert, ob der kurzfristig recht hohe Enschaltstrom von Led-Leuchtmitteln, der zwar nur für den Bruchteil einer Sekunde fließt, vernachlässigbar wäre. Dieser Einschaltstrom geht ja, ohne Relaissatz, auch über den Lichtschalter und nutzt somit die dessen Schaltkontakte ab.

  • Hmm, kannst Du mal die Quelle über den Einschaltstrom nennen?

    Die Led- Leuchtmittel sind doch eine kapazitive Last, oder?


    Auch wenn die Quelle eher für den Hausgebrauch ist. Letztendlich hat man ja hier aber Led-Treiber, welche auf 12 oder 24 Volt laufen. Die Led´s selbt hängen ja nicht direkt an 230 Volt. Der Vergleich ist somit doch übertragbar. (Auch wenn ein Travo dazwischen hängt.

    Einschaltstrom beim Betrieben von LED Leuchten

    TRILUX

    https://www.trilux.com › beleuchtungspraxis › einschalt...


    Extreme Einschaltströme erschweren das Schalten von LEDs

    Theben

    https://www.theben.de › loesungen › led-beleuchtung


    Es kommt aber letztendlich auch immer darauf an, wie der Hersteller der Leuchtmittel die Led`s genau verschaltet hat.

    Ein Hersteller wie Osram oder Philips wird sich allein schon wegen des höheren Preises, hoffentlich zu einer etwas aufwendigerer Schaltung entschieden haben, und deshalb den Einschaltstrom somit begrenzen können. Bei den China-Billig-Led`s braucht man sich nicht darauf verlassen. Vor Weihnachten gab es doch schon die Diskusion, ob Led`s die Innenraumleuchte killen können. Es gibt ja die Möglichkeit den Einschaltstrom zu begrenzen. Sind halt Kosten, die der Hersteller, besonders wenn es billig sein soll, einspart. In den Datenblättern Osram/Philips steht jedenfalls nichts zum Einschaltstrom. Es gibt ja aber die technische Möglichkeit, den Einschaltstrom zu begrenzen, ob es der Hersteller umsetzt ist eine andere Sache.

  • Nein, das ist nicht übertragbar. Es gibt im Hausgebrauch zwar 12V Leuchtmittel, die benötigen aber ein Vorschaltgerät, immer. Diese haben, je nach Konstruktion und Leistung, teilweise extreme Einschaltströme, wenn die oben auf einer Halbwelle eingeschaltet werden.

    Trafos und extrem kapazitive Elkos werden in die H4 LED nicht reinpassen.

    Deshalb fragte ich gezielt. Ich habe auch vor der Frage das Netz nach Infos diesbezüglich gesucht und kann keinen Erfahrungsbericht und auch kein Datenblatt finden.

    Bei der Spannung würde ein kleiner Varistor bereits als Einschaltstrombegrenzung reichen. Den oder eine TVS Diode sollte man, um sich vor schwankenden Spannungen zu schützen, eh verbauen. Das wird im Automobilbereich eigentlich immer getan.

    Aber da begeben wir uns wiederum außerhalb des Faktenbereichs...


  • Danke dir Dirk ich war davon Ausgegangen das es sich bei Led genauso verhält wie bei normalen Birnen.
    Gut zu wissen dann wird ja nur noch eine Freigabe benötigt.
    Würde wahrscheinlich vielen Helfen.

    Gruß Günther

    Konfuzius sagte -In der Ruhe liegt die Kraft -

    Viel zu lernen du noch hast, junger Padawan

    Einmal editiert, zuletzt von Hades0401 (24. Februar 2025 um 09:47) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Hades0401 mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Also, ich hätte die LEDs einfach mal abgelötet, statt die abzubrechen... Bei dem ganzen Spezialequipment da im Hintergrund, gehe ich mal davon aus, dass er dazu in der Lage gewesen wäre.
    Bestätigt aber meine Vermutung, LEDs alle parallel verschaltet, daher die hohe Stromaufnahme.
    Den Einschaltstrom von der kleinen Spule und dem Elköchen kann man sicher vernachlässigen.
    Ist aber doch mehr drin als ich dachte. Sind sehr wahrscheinlich Mosfets, die dann zwischen Fern und Abblendlicht selektieren.

  • Naja das Leuchtmittel war ja eh schon defekt. Ich glaub deshalb hat er sich die Arbeit mit dem Auslöten deshalb nicht mehr gemacht. Er wollte nur mal das Innenleben anschauen und nachforschen was wohl genau im Leuchtmittel kaputt geht. Ein neues Leuchtmittel hätte ich nicht unbedingt zerlegt. Vielleicht wäre es ja auch noch verklebt gewesen.

    Also, ich hätte die LEDs einfach mal abgelötet, statt die abzubrechen... Bei dem ganzen Spezialequipment da im Hintergrund, gehe ich mal davon aus, dass er dazu in der Lage gewesen wäre.
    Bestätigt aber meine Vermutung, LEDs alle parallel verschaltet, daher die hohe Stromaufnahme.
    Den Einschaltstrom von der kleinen Spule und dem Elköchen kann man sicher vernachlässigen.
    Ist aber doch mehr drin als ich dachte. Sind sehr wahrscheinlich Mosfets, die dann zwischen Fern und Abblendlicht selektieren.

    Man weiss ja nie, was in China-Led-Leuchtmitteln verbaut ist. Deshalb gab es hier ja schon das Thema, ob das Led-Leuchtmittel die Innenraumleuchte gekillt hat. Wenn man nicht weiss, was der Hersteller genau verbaut hat, kann man nur Vermutungen anstellen. Osram hat sich dem Video nach also wohl doch einige Gedanken gemacht und zumindest etwas an Technik in die interne Schaltung investiert. Es gab aber doch in der ersten Generation der Osram Leuchtmittel ein paar Qualitätsprobleme (Ausfälle), die im Nachfolgemodell vermutlich bearbeitet wurden. Bei dem Video war es "vermutlich" auch noch die Gen1.

    Aber auch wenn ich mich wieder hauptsächlich auf Led-Leuchtmittel im Hausgebrauch beziehe.

    Hier gehen meistens die Led-Treiber der Leuchten kaputt und nicht die Leds in den Leuchten selbst.

    Ich hatte auch schon beim Kunden Led-Einlegeleuchten (Rasterdecke) verbaut. Nach nur ein paar Monaten war der (gottseidank) separat verbaute Treiber defekt. Garantie vom Hersteller.

    Aber bei komplett intigrierter Elektronik kann man die komplette Lampe in die Tonne treten. Bei den RZB-Planox Leuchten hatten wir auch schon nach ein paar Tagen Ausfälle. Da kommt dann die ganze Leuchte auf den Müll.

    Eine Led-Röhre von Aldi hatte mal nur 1 bis 2 Stunden durchgehalten. :grinning_squinting_face:.

    Zum Thema Leds und Langlebigkeit. Ich würde mir sehr ungern eine Lampe kaufen, wo ich das Leuchtmittel selbst nicht austauschen kann.

    Wir hatten einen Kunden, der hatte sein Bad saniert. Er wollte, dass der neue Allibert Spiegelschrank in die Rigipswand integriert wird (quasi in die Wand eingelassen und drum herum gefliest/verfugt/siliconiert. Ich hatte dem Kunden meine Bedenken gemeldet, wenn mal was kaputt geht. Der neue Spiegelschrank wurde montiert, die Beleuchtung getestet. Die Rigipswände aufgestellt. Gefliest, Schalter/Steckdosen montiert. Der Kunde konnte das Bad komplett funktionsfähig übernehmen. Bereits am ersten Tag abends fiel ein Stribe aus. Am nächsten Tag der nächste. Ich durfte sich dann mit dem Hersteller des Schranks einigen.

    Ich weiss zwar nicht, ob es hier an den oder die Treiber bzw. der Led-Stribes selbst lag. Aber ich hatte Gottseidank dem Kunden bedenken geäußert. Ein Hitzeproblem dürfte aber nicht das Problem gewesen sein. Hinterm Schrank war genug Luft. Die Treiber waren aber auf der Rückwand verbaut. Der komplette Schrank musste zum Austausch wohl aus der Wand rausgeschnitten (Silicon) werden.


    Hoffen wir nur, dass die H4-Led-Leuchtmittel länger halten. (Wenn / falls es mal eine Zulassung für den Corrado gibt.)


    Hi,

    die Zeitschrift " Oldtimer Praxis" (3/2025) hat gerade einen Beitrag zum Licht optimieren im Heft. LEDS spielen darin natürlich auch eine Rolle. In einem Kästchen im Text heisst es unter der Überschrift "Phillips Kontakt".

    " Für historische PKW, deren Scheinwerfer ( noch) nicht in den LED- Kompatibilitätslisten stehen, hat der Hersteller ein offenes Ohr - CLUBS UND IG'S können zu Phillips Kontakt aufnehmen unter:

    Tel. 069 6641 0332 "


    Ich hatte heute bei Philips angerufen. Es wurde zwar auf die Standardaussage verwiesen, dass immer wieder neue Fahrzeuge getestet werden und jetzt im Frühling wieder einige neue Modelle in der Freigabeliste auftauchen würden.

    Ob der Corrado dabei wäre, konnte er mir leider nicht sagen.

    Allerdings sagte er mir doch auch was neues interessantes.

    Philips würde an einem neuen H4-Led-Leuchtmittel arbeiten, welches für komplett alle H4 Scheinwerfer, zugelassen sei. Also egal welcher Kfz-Hersteller, Modell und Prüfnummer des Scheinwerfers (Zulieferer des Herstellers).

    Ich hatte natürlich gleich nachgefragt, ob das neue Leuchtmittel dann wohl eher weniger Lichtleistung bringt, um eine allgemeine Zulassung zu erreichen. Er konnte hier zwar auch nur spekulieren. Meinte aber auch, dass es wegen der allgemeinen Zulassung wohl eher weniger Lichtleistung hat.

    Wenn jetzt Philips aber eh schon an einem allgemein zugelassenen Leuchtmittel arbeitet, habe ich allerdings leichte Zweifel, dass noch sonderlich viele Gutachten (wie für den Corrado) erstellt werden. Mit den aktuellen Led-Leuchtmitteln würde man wohl mehr aus den Scheinwerfern rausholen können:face_with_rolling_eyes:. Ob jetzt Philips noch sonderlich viel Geld für Gutachten in die Hand nimmt, darüber kann sich jeder selbst Gedanken machen.

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