Motor schwergängig?

  • Hallo,
    ich habe gestern damit angefangen, meinen (gebrauchten) neuen Motor einzubauen. Dafür habe ich die Nockenwelle vom alten Motor übernommen und auch natürlich Zahnriemen und Spannrolle erneuert. Als ich danach den Motor zur Kontrolle der Steuerzeiten eine Umdrehung durchgedreht habe, kam mir das sehr schwergängig vor. Ist das normal?

  • Ungeschmiert ist ungeschmiert, egal wie lang...
    Alle Lagerstellen sollten vor dem Einbau immer gölt werden, genau wie die WDR.

    Aus der Entfernung sind Beurteilungen zu so was immer schwer... Lässt er sich schwerer als vorher drehen oder wie? Spürst du die Kompression? Mit was drehst du die Kurbelwelle? Wie lange sind deiner Arme? :grinning_squinting_face:

  • Hallo! Wenn du willst mache den Ventildeckel noch mal runter und mache über die Lagerstellen etwas Öl! Beim esten Starten mit dem Anlasser mach die Kerzen raus und lasse ihn so 30 Sekunden mit dem Anlasser durchdrehen, da baut der Motor Öldruck auf! Dann Kerzen rein und Glück probieren ob er läuft!

  • Mal ganz logisch gesehen, glaube nicht das der Motor aufgrund der nicht geschmierten Lagerdeckel schwer dreht... Mit wieviel NM haste die Deckel angezogen ? Womit drehst du ? Vielleicht ist der Motor noch so gut in schuss das er schwerer geht... jeder ist da anderer Meinung was schwer ist... vielleicht hast du ja auch nichts inne Muscheln :biggrin:

    Außerdem kann man den doch mit der Hand durchdrehen, kommt auch öl oben an

  • Hallo!

    Probier mal ob er sich leichter Drehen lässt, wenn du die Nockenwelle etwas lockerer drehst. Wenn ja kann es sein daß deine Lagerschalen und die Nockenwelle nicht zusammenpassen. Hatte auch schonmal das Problem.
    Am besten wäre es wenn du die Nocke und die Schalen von dem neuen Motor
    hast.
    Grüße

  • Ja, die zur Nockenwelle gehörenden Lagerschalen an der alten Position sind Pflicht, sind darauf eingelaufen. Ansonsten hast Du nicht viel Freude an der Nockenwelle, hatte auch schon mal das Problem an einem Passt 35i. Aus 2 RP- Motoren mach einen, aber wir haben die Lagerschalen gewürfelt und ob die zur Welle passten :-(( . Nach 3000 km war dann die Welle mit Lagerschalen hin. Hätte ich mir auch nicht träumen lassen dass es so wichtig ist, alles wieder an seinen Platz zu bauen. Sonst hätten wir den Kopf komplett umgebaut ohne alles zu zerlegen.
    Gruß Frank

  • HI
    tipp währe kauf dir so "Jetz mach ich es mir selber buch" oder VW Reparaturleifaden
    besser vorher schlau machen . ich lese mir grundsetzlich immer vorher durch wie ich das machen solte machmal kommt da noch ein ah efekt in der ruhe liegt die kraft.

    auch bischen nockenwelle mit öl übergiesen ! bischen mit pinsel oder so und aufpassen das kein dreck in den lagerschalen ist.
    hab gehört das selbst fett von den fingerabdrücken riefen erzeugen können. naja fanägt dann nach und anch an zu fressen im schlechtesten fall

    gruss

  • Du mußt die originalen Lagerdeckel zum Zylinderkopf nehmen, denn nur diese passen auch zu diesem. Hat nix mit der Nockenwelle zu tun!
    Hintergrundwissen: die Bohrung, in der die Nockenwelle gelagert ist, wird bei montierten Deckeln im Werk gefertigt, aufgrund von Toleranzen ist dadurch jeder Deckel quasi einzigartig und passt nur an dem Kopf genau an der Stelle, wo er produziert wurde.
    Hab, als ich jung war, so mit 20, auch mal mit "neuen" Lagerdeckeln einen Kopf zerstört...

  • Oder mach die Nocke nochmal raus, setz die Deckel drauf und schraub die leicht fest. wenn du dann innen an der Stoßstelle mit dem Finger fühlst, darf da kein Absatz, auch nicht minimal, spürbar sein. Dann sinds die richtigen Deckel. Zum Zusammenbau verwend ich immer in kleines bischen MoS2- Fett (wie in der Antriebswelle). Dieses schützt das Lager bei den ersten Umdrehungen, denn MoS2 hat Notlaufeigenschaften.
    Gruß
    Jürgen

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