• Hi,

    da meine Batterie heute den Geist aufgegeben hat, muss ich mir natürlich eine Neue zulegen.

    Möchte mir aber auch was anständiges ins Auto setzen.

    Habe die Möglichkeit an folgende Batterie günstig zu kommen.

    Es ist eine Sonnenschein Dryfit 400 Gelbatterie mit folgenden Daten: 12 Volt, 65 Ah, Gewicht ca. 25 Kg, Entladestrom 6,5 A, maximal 440 A, Kurzzeitig ( 5 Sec. ) 1500 A !!!. Maße : (LxBxH) 381 x 175 x 190 mm. Schraubanschluß 6 mm

    Bekomme ich die ohne weiteres in den Motorraum von meinem VR6 rein oder eher nicht? Wenn ja, kann ich dann bedenkenlos zugreifen? Kenne mich mit der Materie nicht allzu gut aus. Besten Dank.

    Mfg

    Ratinger

  • Hi,
    ich kenne diese Batterie nicht.
    Nach den von Dir geschriebenen Tech. Daten ist die sehr gut, bald zu gut.
    Du musst also darauf achten, ob die Batterie in die Halterung passt (höhe, breite, tiefe), ob die Befestigung passt, also der "Fuss", und manchmal ist bei Batterien + und - Pol vertauscht. (meist bei Japanern)
    Wenn das alles passt müsste es funzen.

    Ach so, was ist denn ein Schraubanschluss, wie bei FORD??

     [ 24 Juli 2002, 01:31: Beitrag bearbeitet von: Steffen G ]

  • Gelbatterien (=durch die Zugabe von Kieselsäure zur Schwefelsäure entsteht gelartig erstarrter Elektrolyt) haben ihre Vorteile in der Zyklenfestigkeit, d.h. das eine Tiefentladung nicht so schädlich wie bei einer normalen Startbatterie mit Nasszellen ist. Dadurch das der Elektrolyt gelartig ist sind sie zudem auslaufsicher, d.h. man kann sie fast in beliebiger Position montieren. Weiterhin weisen sie eine sehr geringe Selbstentladung auf. Jedoch brauchen die Gelbatterien spezielle Ladegeräte wenn Du sie mal stationär wo laden willst. Ideal sind Geräte mit den Kennlinien IU oder IU1U2, laut Sonnenschein mit folgenden Eckdaten:

    - I - Phase mit Stromstärken zwischen 10 und 30A/100Ah.
    - U - Phase bzw. U1 - Phase (Hauptladephase) mit konstanter Spannung zwischen 14,1 und 14,4 V
    - U2 - Phase (Ladeerhaltung) mit konstanter Spannung von 13,8V
    - Ladezeiten: Phase IU bzw. IU1 min. 12 Std., Umschaltpunkt für U2 - Phase nach 12 Std. oder 0,5A/100Ah

    Zur Erklärung:
    I-Kennlinie: Ladung mit konstantem Strom ohne Kontrolle der Spannung. Sie ist nur sinnvoll mit kleinen Ladeströmen (z.B. I20), da sonst parasitäre Reaktionen (Temperaturerhöhung, Wasserverlust) eintreten.

    IU-Kennlinie: Bis Erreichen der Gasungsspannung wird mit konstantem Strom geladen, danach Umschaltung auf U-Kennlinie, wobei die Grenzspannung unterhalb der Gasungsspannung liegt. Dadurch sinkt der Strom so stark ab, dass keine Überladung der Batterie auftreten kann.

    U-Kennlinie: Ladung mit konstanter (Grenz-) Spannung. Wird die Grenzspannung erreicht (z.B. 2,4 V pro Zelle beim Pb-Akku) wird automatisch der Strom heruntergeregelt.

    Gruß
    Stefan

  • Danke für die Antworten. Hab es jetzt im Endeffekt gelassen. Müsste den Motor ausbauen damit die Batterie genügend Platz hat. Außerdem würde ich wahrscheinlich dann als Straßenpflug unterwegs sein, weil die 25 kg derbe runterziehen :grinning_squinting_face:

    Habe mich jetzt für die Bosch Silver 63 AH entschieden.

    Mfg

    Ratinger

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