Beiträge von Matoa

    Es kommen halt mehrere Faktoren zusammen. Zum ersten liegt es bei mir auch an dem Motorständer. Der Block ist nicht 100% gerade. Dies hat die Auswirkung das das Pleuel beim einschieben an den Ausgleichswangen der Kurbelwelle stößt und somit nicht ganz rein geht.

    Weiterhin ist das krumme einführen in den Trichter Gewöhnungssache. Wenn man vorher Kolben immer grade mittels Spannband einbaut kommt man schon ins trudeln.

    Ich denke wenn man mehrmals Kolben auf diese Weise montiert wird es mit jedem leichter.

    Heute ging es weiter

    Vorab herzlichen Dank an Dirk für die tatkräftige Unterstützung und das Top Werkzeug.

    Zuerst wurde das Kolben Stoßspiel ermittelt. Dazu wurde der Satz Kolbenringe in die Laufbahn gesteckt und der Stoß mittels Fühlerlehre ermittelt.

    Dies wurde nur bei einem Zylinder gemacht da alle 6 gleich gebohrt sind.

    Ergebnis, paßt.

    They are back in house

    Damit geht das zusammenbauen weiter.

    6x Lagerspiel der Pleuel Lager messen....

    Alle 6 so 0,04mm Spiel.

    Vorgabe zwischen 0,01 neu und 0,10 tot.

    Jetzt hat jedes Pleuel mit Kolben seinen festen Platz der nicht mehr getauscht wird. Als nächstes nochmal einzeln raus und Kolbenring Stoßspiel prüfen/einstellen.

    Wenn das fertich ist kommen die neuen Schrauben für Pleuel und Hauptlager.

    cor-fan

    Ich werde im Laufe des Aufbaus noch öfter alte Schrauben nutzen. Gleiches Spiel wie bei der Kurbelwelle werde ich auch mit den Pleulen und Kopf machen.

    Wenn alle Bauteile Final vermessen und montiert werden nehme ich natürlich neue Schrauben.

    Auch alle anderen Schrauben wie von der ölwanne Kettenkasten usw bekommen neue VA Schrauben.

    Da jetzt der Weg soweit bis auf ein paar kleine Dinge klar ist, fängt jetzt sp langsam die Zusammenbau an.

    Als erstes wurden die 7 Hauptlagerstellen der Kurbelwelle mittels Palastig Gauge vermessen.

    Dazu wird ein "Streifen" auf die Lagerstelle gelegt und das Lager mit dem vorgeschrieben Drehmoment, in dem Fall 30NM, aber ohne Drehwinkel verschraubt. Die Welle darf bei der Prozedur nicht gedreht werden.

    Sieht dann 7x so aus

    Alke 7 Hauptlagerstellen haben ein schön gleichmäßiges Spiel von 0,05mm.

    Laut VW Rep. Anleitung sind 0,03 bis 0,06 zulässig.

    Die Kurbelwelle wurde ein letztes Mal demontiert, gereinigt und mit neuen Anlaufscheiben final verbaut. Die Lager wurden natürlich geölt.

    Laut Anleitung, wenn ich es richtig verstanden habe, können die Hauptlager Schrauben 2x mit Drehwinkel benutzt werden. In dem Fall 90°.

    Ich kenne es so, das man benutzte Schrauben mit einem Körnerschlag kenntlich macht, wenn man sie ein 2tes Mal mit Drehwinkel benutzt.....

    Die neuen Schrauben sind noch im Zulauf, also wurden ein letztes Mal die alten mit Drehmoment montiert.

    Die Pleul mit Kolben bring ich Montag zum Motorenbauer um diese zu Winkeln und Gewichts Optimierung.

    Auch hier geht's langsam wieder weiter.

    Die Kolben sind vom bearbeiten wieder zurück.

    Dem geübtem Auge wird auffallen, daß nur die Quetschkante bearbeitet/ abgefräst wurde.

    Daraus ergeben sich jetzt 2 Probleme.

    Die Ventile werden Kontakt mit den Kolben haben und die Verdichtung wird aufgrund des verkleinerten Brenntaums extrem in die Höhe gehn.

    Plan war eigentlich die Kolbenböden ebenfalls zu bearbeiten um Raum für die Ventile und Brennraum zu schaffen.

    Damit würde ich aber die Struktur vom Kolben stark Schwächen.

    Erst bei einer Diskussion mit einem Club Kollegen stieß er mich drauf. Warum nich den Brennraum durch 2 Zylinderkopf Dichtungen und einer Platte erhöhen?

    Die Turbo Fahrer verringern durch die Methode auch ihre Verdichtung und fahren Leistung jenseits der 800Ps.

    Das Problem bei VW ist halt, das die Anlagen zum fertigen der Teile nicht mehr existieren.

    Grade bei einem Teil wie die Schachleiste ist die Fertigung nicht ganz ohne.

    Was halt dazu kommt ist, das VW natürlich dran Gewinn machen muß/will. Jetzt kann man sich vorstellen ob VW die Dinger nochmal auflegt.

    Im Grunde gibt es ja nicht mehr viele Möglichkeiten.

    NOS zu bekommen ist im Grunde auszuschließen.

    Das VW / ClassicParts welche neu auflegt wäre toll, denke aber nicht das da in nächszer Zeit was passiert.

    Gebrauchte sind immer so ne Sache, sind halt auch schon min. 25 Jahre alt und je nach dem wie man sie ausbaut entweder krumm oder porös. (oder man hat wirklich Glück und sie sind brauchbar).

    Von anderen Fahrzeugen was umzubauen.

    Repro ist in vielen Dingen schon eine Alternative, vorausgesetzt sie sind gut gemacht.

    Jetzt kann natürlich jeder der welche benötigt selber entscheiden welchen Weg er geht.