Beiträge von grandpa

    Wollte "nur" mal schnell wissen, wie man den CO-Poti drehen muss, damit das Gemisch "fetter" wird; rein oder raus? und ist da eine besondere Vorgehenweise notwendig, ausser CO-Messgerät? Im "jetzt helfe ich mir selbst Buch" steht da nix besonderes drin, aber ich habe schon die "abenteuerlichsten" Sachen darüber gelesen.

    Und noch was wegen der Lamdasonde:
    Hab ich das richtig verstanden; die Lamdasonde erhält vom STG Strom und je nach Gemischzustand im Abgas ist der Widerstand (der lamdasonde) mehr oder weniger. Anhand dieser Information öffnet das STG die Einspritzventile länger oder kürzer???

    mfg: grandpa

    unwahrscheinlich daß es das Steuergerät ist; aber wenn Klima vorhanden ist, bekommt das STG über Pin 16 ein signal sobald die Klima an ist.
    Vielleicht passiert das sobald Du die Lüftung an hast, weil da irgend etwas defekt ist (z.b. am Schalter)
    Wenn da kein defekt erkennbar ist, könnte man das entsprechende Kabel zum STG ja mal abklemmen; wenn s weg ist grenzt das die Suche schon mal etwas ein.

    also ich schließe die Relaise jetzt mal aus, denn daß das in direktem zusammenhand mit Last bzw drehzahl steht ist äusserst unwahrscheinlich. Solche Fehler treten eher sporadisch auf.

    Entweder zu wenig Sprit Druck, Vollast-Drosselklappenschalter, Mapsensor (Steuergerät), Schlauch zum Steuergerät. Das sind sicher nicht alle Möglichkeiten, aber schon mal ein Anhaltspunkt, wo man nachsehen könnte....

    Lass einfach mal den Benzindruck messen, oder häng mal selbst einen Manometer dran; dann weißt Du sicher ob Benzinpumpe oder nicht...

    @mark76:"Fehlerspeicher auslesen geht beim G60 nicht! Die Fehler die da dann drin stehen sind uralt und längst behoben oder es ist eine ganz andere Ursache...."

    Das widerspricht sich ja schon selbst. Entweder geht Fehlerauslesen oder nicht...

    Ich weiß, daß das mit Fehlerspeicher auslesen nicht 100% klappen muss beim G60, aber "wenn er glück" hat, steht was brauchbares drin...

    Könnte am Map-sensor im STG liegen; wenn der den ladedruck (vollgas) falsch weitergibt, kommt sowas dabei raus.
    Das muss natülich nicht die Ursache sein, es gibt noch ne menge anderer Möglichkeiten; prinzpiell alle Sensoren die irgendwelche Motordaten erfassen....könnten die Ursache sein.
    Sollte das STG auch im "Notlauf" sein, so sollte normales (auch vollgas) fahren möglich sein, eben nur mit weniger leistung, aber ohne geruckle usw.
    Fehlerspeicher mal auslesen lassen, vielleicht hast glück und man sieht was probleme macht.

    So weit ich das bis jetzt rausgefunden habe, hängt das mit der Ansteuerung des LSV zusammen.
    Wenn man den Schlauch der seitlich auf dem LSV sitzt abzieht, kann man das Ventil schön bei der Arbeit beobachten. Wenn man gas gibt, schließt das Ventil schagartig (auslöser ist drosselklappenschalter), gas weg,-> öffnet sofort wieder und (sollte) langsam ganz schließen; was aber aus unerfindlichen Gründen nicht passiert.
    Beim schiebebetrieb ist es genau so, sobald die drehzahl in den Bereich fällt, wo wieder Sprit zugeführt wird, öfffnet auch das LSV (und sollte langsam wieder schließen); das ist aber zu weit, und deshalb der Satz nach vorne.

    Als erstes würde ich ein anderes Steuergerät testen (epay für ca. 100.-, zur not), wenn das nichts hilft, mich mit dem LSV beschäftigen. Ich hab meins geöffnet und die Federvorspannung (der die "Zu" hält) nach gefühl erhöht. Alles provisorisch zusammen gebaut und bin grad am testen. Bis jetzt funktioniert es, fas etwas zu niedrige Drehzahl (wenn kalt) werde die Vorspannung noch etwas zurück nehmen); aber das geruckle und der Ruck beim ende vom Schiebeberieb (konnte man so richtig auch in der LDA sehen) sind weg.

    Irgendwie kommen mir diese Problem bekannt vor;
    Hab zwar bis jetzt noch nicht die endgültige Lösung, aber ich habs zumindest so weit im Griff, daß man "normal" fahren kann.

    Wenn möglich mal ein anderes CO-Poti testen (hat bei mir nichts gebracht) aber Co sollte man damit zumindest einstellen können. Verändert das poti den Widerstand, wenn Du dran drehst? wenn ja, sollte es zumindest möglich sein einzustellen.
    Bei mir hab ich festgestellt, daß ein anderes Steuergerät die Probleme zwar nich vollständig löst, aber das mit dem Leerlauf ist bedeutend besser geworden. Läuft jetzt fast zu niedrig. Würde ich mal mit einem anderen (leihweise) ausprobieren.

    Die Drosselklappenschalten stimmen?

    Das ruckeln im Schiebebetrieb tritt im bereich zwischen 1500 und 1000 rpm auf, oder? D.h. wenn der (hohe) Leerlauf schon wieder einsetzt und nicht die Schubabschalung aktiv wird?
    deutet auf zu mageres Gemisch hin -> Co poti durchmessen

    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist das Problem jetzt, daß die Leerlaufdrehzahl eine Weile zu hoch ist?!
    hast zwar schon dein LSV eingestellt, aber keine besserung. Versuch mal bei laufenden Motor (leerlauf) beim LSV (mittels schlauch) rein zu blasen). Gehe mal stark davon aus, daß es nicht ganz geschlossen ist.
    Wenn es nicht ganz schließt, hast schon den Grund.

    Schleit es zwar, aber ganz langsam;...

    kann das nun wieder mehrere Ursachen haben. :confused:
    Kann jedenfalls aus erfahrung sagen, daß jedes Steuergerät das LSV etwas anders ansteuert, und sich damit auch das Leerlaufverhalten verändert.

    Würde mich selbst mal interessieren, was die Buchstaben hinter der Nummer zu bedeuten haben??? Und ob u.a. die Ansteuerung des LSV abhängig ist.

    Sorry, daß ich alle entäuschen muss: dieses LSV hat KEINE Einstellschraube!!! (Auch nie gehabt)
    Habe das LSV jetzt zerlegt (ja, das ist verpresst, kann man nicht einfach öffnen), hab das Alu-Teil, wo die Schlachanschlüsse drankommen abgemacht. Nachdem da eigentlich nichts drin ist, was kaputt gehen könnte, hab ich die Feder, die das LSV geschlossen hält etwas in die Länge gezogen. Somit hat das Ventil etwas mehr Vorspannung Richtung "ZU". Alles wieder zusammen und provisorisch verstemmt.
    Nun gehts schon mal im wamen Zustand viel besser; Leerlaufdrehzahl sinkt nach ein paar Sekunden auf den normalen Wert ab.

    Wie das ganze jetzt bei kaltem Motor aussieht, teste ich die nächsten Tage...

    Also ich hab mir heute das LSV noch mal vorgeknöpft;
    hat devinitiv keine Einstellschraube!!! ???
    Wenn der Stecker ab ist, bzw. wenn die Zündung aus ist, ist es aber auch zu 99% dicht.
    Dann hab ich mal beobachtet wie das arbeitet, bei Betrieb:

    Schalte ich "nur" die Zündung ein, summt und "tockt" es. Wenn man dann von vorne reinschaut, sieht man die Membrane viebrieren (d.h. sie ist leicht geöffnet, und man kann auch rein blasen)

    Starte ich den Motor, vibriert es nicht mehr... (aber es ist leicht geöffnet; Leerlauf zu hoch, kann rein blasen)

    gebe ich kurz gas, schließt das LSV schlagartig und öffnet ca 1/2 wenn ich das Gas wieder loslasse. Dann bleibt es eine ganze weile so 1/2 geöffnet und schließt ganz ganz langsam; aber nicht ganz dicht; man kann immer noch rein blasen (ohne grossen Wiederstand).

    Denke, daß es daran liegt, daß der Leerlauf deshalb zu hoch ist, weil es nicht ganz dicht ist, wenn Motor läuft.

    Allerdigs weiß ich nicht, ob das "NORMAL" ist, oder ob das LSV im (unbelasteten) Leerlauf dicht sein muss???

    ???
    Ich dachte Schraube ist in der Mitte( unter der Abdeckkappe; laut Bild in der Anleitung); nicht in einem der 3 Öffnungen?
    Werd das aber überprüfen.
    Aber wenn alles abgesteckt ist, ist es ja dicht, nur sobald der Stecker drauf ist, ist es auch offen; im Leerlauf und im Teillast Betrieb mit Sicherheit, bei Volllast kann ich nicht sagen (ist etwas aufwendig das zu prüfen)

    Hab das Steuergerät, blauen Temp-Geber und Drosselkpappenschalter schon getauscht, immer noch das selbe; daran scheints mal nicht zu liegen. Ohm-Wert des LSV passt auch (laut Handbuch)
    Könnte der Ansaugluft-temperaturfühler da auch was damit zu tun haben?
    Denn die ersten paar Meter (bei den jetzigen Temperaturen) ruckelt der Motor etwas und läuft viel zu mager, ist aber so nach 500m weg.