Beiträge von Thomas R.

    Hallo einmal in die Runde,

    meine Frage ist nach einer kleinen Begebenheit entstanden. Daher diese kleine Geschichte vorweg.

    Gestern habe ich mit dem Corrado eine kleine Besorgungsfahrt gemacht und anschließend eine kleine Bewegungsrunde gedreht, über Landstraßen und durch kleine Dörfer. An einer Einmündung, an der ich halten musste, war der Motor plötzlich aus. Habe gar nicht mitbekommen, wie der ausging. Der Motor ließ sich sofort wieder starten, ohne langes orgeln oder sonst irgend etwas Auffälliges. Anschließend ist mir aber beim Blick in den Rückspiegel aufgefallen, dass der Spoiler ein bißchen raussteht. Der Spoiler ließ sich nicht von Hand (über den Schalter) wieder einfahren. Bin dann mal > 120 km/h gefahren, der Spoiler fuhr ganz raus, und bei < 20 km/h fuhr er auch wieder ein, aber es fehlten 2 cm Höhe zur "Ruhestellung". Das änderte sich auch nicht, als ich Zuhause vor der Garage den Spoiler von Hand aus- und eingefahren habe.

    Ich war, bevor der Motor an der Einmündung ausging, nicht mit 120 km/h unterwegs, deshalb spekuliere ich, dass der Spoiler ausgefahren sein muss, als ich den Motor wieder gestartet habe; oder der Motor ausging.

    Ich habe gestern Abend im Forum eifrig gesucht und am Ende kam ich für mich zu dem Ergebnis, dass es vorrangig ein mechanisches Problem sein müsste, denn Ein- und Ausfahren tut der Spoiler ja wie er soll. Also Mechanik ausbauen, säubern und alles neu schmieren. So der Plan.

    Heute morgen habe ich die Verkleidung abgenommen und versucht, den Spoiler von Hand (händisch) ein- oder auszufahren. Aber dieser kleine Hebel ließ sich nicht bewegen. Um sicherzugehen, dass das, was ich als den Handhebel angesehen habe, auch der Handhebel ist, habe ich den Spoiler von Hand (Schalter) runtergefahren. Äh: er ging ganz runter. :thinking_face:

    Also: ein akutes Problem habe ich mit dem Spoiler nicht. Aber dass der Handhebel am Getriebe sich nicht drehen läßt, bringt mich zu der Meinung, dass ich die gesamte Mechanik mal ausbauen, reinigen und neu schmieren sollte. Eine Ausbauanleitung so wie "Jetzt helfe ich mir selbst" kenne ich nicht. Im VAG Etka habe ich nur ein Bild gefunden, aber ich bin zu blöd, den Link hier aktiv einzustellen: nemigaparts.com, Karosserie, Bild 152-010. Muss man den ganzen Träger ausbauen? (Im besagten Bild die Nr. 17).

    Gibt es eine Möglichkeit, die Mechanik ohne Ausbau zu fetten? Ich hänge dazu mal Bilder an.

    Unabhängig von der ausstehenden Wartung der Mechanik: weil der Spoiler heute morgen wieder eingefahren ist, frage ich mich, ob zusätzlich ein elektrisches Problem vorliegt. Das Masseband vom Motor zur Karosserie habe ich mir angesehen. Sieht ein wenig "gebraucht" aus, scheint zu funktionieren, bräuchte man aber eine Bühne, um das Ende am Motor zu lösen und die Kontaktstellen zu reinigen.

    Frage dazu: wie bekommt der Spoilermotor mitgeteilt, dass der Spoiler in der Ruhestellung angekommen ist? Ist da eine Lastabschaltung oder ein Endlagenschalter?

    Wenn es über das Steuergerät geht, kann es sein, dass durch das abrupte ausgehen des Motors an der Einmündung das Steuergerät vergessen hat, wo der Spoiler steht?

    Ich hoffe auf die "Schwarmintelligenz" des Forums und wünschte euch einen schönen Sonntag. Genießt das schöne Wetter und macht eine Ausfahrt.

    Grüße

    Thomas

    Nichts hält ewig, es sei denn, man wartet es regelmäßig, und auch dann gilt: nichts hält ewig.

    Ich habe den Corrado vor 30 Jahren gekauft und seit 24 Jahren habe ich ihn nur als Schönwetterfahrzeug genutzt. Im Winter auf "gesalzenen" Straßen ist er seit dem auch nicht mehr gewesen. Ich möchte mich trotzdem nicht hinstellen und behaupten, dass der Wagen kein Rost hätte. Ich habe keinen Unterbodenschutz erneuert und keinen riesen Aufwand bei der Fahrzeugwäsche betrieben. Deshalb kann da in den versteckten Ecken schon was sein. Am Tankeinfüllstutzen konnte ich allerdings bisher nichts auffälliges entdecken.

    Die Konservierung am Conrado ist gut, keine Frage. Ich möchte jetzt aber die Hohlräume (nach-) konservieren, bevor sich doch mal Rost ausbreiten kann, und nicht den Rost in den Hohlräumen konservieren.

    Ich möchte den Wagen eigentlich nur bei gutem Wetter nutzen, aber auch mal zur Arbeit. Und dann kann es ja schon mal sein, dass man morgens bei gutem Wetter startet und Abends im Regen nach Hause kommt. Dafür möchte ich den Corrado gerüstet wissen.

    Letztendlich soll das aber jeder für sich bewerten und seine Entscheidung dazu entsprechend treffen.

    Es scheint wohl so zu sein, dass es keinen öffentlich zugänglichen Hohlraumschutzplan gibt. Dann muss ich das mal über meinen Schrauber versuchen. Falls das dieses Jahr etwas wird, versuche ich mich an einer Dokumentation der Arbeiten.

    Gruß.....

    Thomas

    Hallo,

    für das H- Kennzeichen stehen einige Arbeiten am Corrado an. Da möchte ich bei der Gelegenheit die Hohlraumkonservierung nachbessern.

    Die Frage nach einem Hohlraumschutzplan wurde in den letzten Jahren in einigen Beiträgen gestellt, aber nie gab es einen Link oder Hinweis auf einen Plan. Daher hier gezielt die Frage, ob es einen Plan vom Corrado gibt, in dem alle Hohlräume und Öffnungen angegeben sind, über die man den Korrosionsschutz einbringen kann / muss?

    Ich kenne das von meinem anderen Oldtimer und das hilft schon sehr, weil es immer ein paar Hohlräume gibt, an die man nicht denkt, oder sich in versteckten Ecken Gummistopfen befinden, die man auch auf den zweiten Blick nicht sieht.

    Danke und Gruß

    Thomas

    Den Verbandskasten regelmäßig ersetzen, macht schon Sinn. Ich habe mal aus einen 10 Jahre alten Verbandskasten Heftpflaster verwenden wollen. Die klebten überhaupt nicht mehr. Ich habe mir dann alle Teile angesehen. Alles, wo irgendwas mit Klebstoffen ausgestattet war, war nicht mehr zu gebrauchen.
    Wenn man sich vor Augen hält, dass der Kasten für den Notfall gedacht ist, sollten die Teile funktionstüchtig sein.

    Gruß
    Thomas

    Hallo,

    daniellimpert: danke für deinen Hinweis auf ClassicParts. Da war zwar nicht die Information zu bekommen, die ich gesucht habe, aber ich habe nach einem Blick auf die Zeichnungen dann einfach mal nach "Corrado VW ETKA" gegoogelt und bin auf diese Seite gestoßen:

    https://nemigaparts.com/de/cat_spares/…kswagen/cor/76/

    Wenn man sich dort durcharbeitet, stößt man auf die Information, dass die Benzinleitungen an der Kraftstoffpumpe (nur die eine im Tank) das Maß 7 x 3 haben, also 7 mm Außendurchmesser und 3 mm Innendurchmesser. Und dass die beiden Leitungen 150 bzw. 160 mm lang sind (Teile 5 und 6 auf der Bilddarstellung).
    https://nemigaparts.com/de/cat_spares/…/cor/76/068500/

    Mit der angegebenen Teilenummer "N 020 281 1" habe ich einen Händler gefunden, der die Leitung als Meterware vertreibt.
    https://www.wagenteile.de/shop_de/catalo…ult/?q=N0202811

    Der 3. Schlauch in der Öffnung über der Benzinpumpe scheint vom Aktivkohlefilter zur Tankentlüftung zu gehen. Jedenfalls sieht das nach dem Bild so aus:
    https://nemigaparts.com/de/cat_spares/…/cor/76/066000/
    Das ist auf dem Bild die Nr. 6. Ob ich den 1,05 m langen Schlauch oder nur die Schellen wechsel, muss ich mir noch mal ansehen, ob das ohne Tankausbau geht. Der Schlauch ist mit 7,5x3 angegeben und hat die Teilenummer N 900 801 02. Wagenteile hat den Schlauch nicht, aber dafür gibt es andere Quellen.

    Die Undichtigkeit sind augenscheinlich die Klemmschellen der Benzinleitungen. Das sieht mir jedenfalls so aus und ich hatte im Motorraum schon einmal Schwierigkeiten mit diesen Schellen. Ich werde die neuen Benzinleitungen jedenfalls mit für Benzinleitungen speziellen Schlauchschellen befestigen.
    Ich habe den Deckel im Kofferraum mit einem gewöhnlichen Schaumstoffband provisorisch abgedichtet, um festzustellen, ob der Bezindampf tatsächlich durch den Deckel in den Innenraum kommt. Ich habe heute zwar nur eine kurze Fahrt unternommen, aber ich habe kein Benzingeruch, weder im Auto noch im Kofferraum festgestellt. Es wird dann wohl an den Schlauchklemmen liegen.

    Dann werde ich einmal Teile besorgen und berichte, wenn die Instandsetzung durch ist.

    Gruß .....
    Thomas

    Hallo,

    ich habe kein vorhandenes Thema gefunden, an das ich sinnvoll anknüpfen könnte, und eröffne daher ein neues Thema.

    Ich habe wieder einmal Benzingeruch im inneren des Corrado. Beim ersten mal vor rund 10 Jahren war es eine Schelle im Motorraum. Dort habe ich jetzt alles abgesucht und habe keine verdächtige Stelle finden können.
    Da der Geruch am stärksten im Kofferraum aufzutreten scheint, habe ich heute mal den Deckel oberhalb der Benzinpumpe abgenommen. Die Anschlüsse an beiden Spritleitungen (siehe Bild) scheinen undicht zu sein und die möchte ich nun tauschen.
    Ich habe keine Bühne zuhause, daher würde ich das Material gerne beschaffen, um alles zur Hand zu haben, wenn ich auf eine Bühne komme. Daher zwei Fragen:
    - wo gehen die Leitungen hin und wieviel Schlauch brauche ich ca. ? Geht da eine Leitung im Kreis um die Spritpumpe herum und auf die harte Kunststoffleitung (oben links) ? Ich konnte das nicht ertasten und will an den Leitungen nicht zerren, sonst zerreißt es die womöglich.
    - welche Abmessungen haben die Leitungen?

    Danke und Gruß
    Thomas

    .....
    Wegen Wegfahrsperre ? Müsste das dann nicht immer so sein ? Springt kurz an und geht dann nach 1-2 Sekunden aus ? Bei mir geht das ganze Spiel aber nur einmal, danach nicht mehr - nach ca. 1-2 Tagen wieder das gleiche Bild.

    Nochmal danke.

    Hallo (hier könnte dein Name stehen),

    wenn der Stecker der Lesespule vom Steuergerät ganz runter ist, tritt das Phänomen immer auf. Aber bei einem Wackelkontakt tritt er eben mal auf und mal nicht. Die Kodierung des Schlüssels wird ja nur beim Start abgefragt. Wenn der Motor läuft, ist die Kabelverbindung uninteressant (meines Wissens).

    Und als Hinweis: für den Fehler muss man an der Elektrik nicht gebastelt haben. Bei mir trat der Fehler auch auf, ohne dass ich an der Elektrik was gemacht habe.

    Gruß .....
    Thomas

    Hast du im Winter vielleicht irgendwas an der Elektrik gemacht. Vielleicht im Bereich Sicherungskasten. Mir würde zum Beispiel ein Zusammenhang mit Alarmanlage (Wegfahrsperre/Benzinpumpe) einfallen. Möglicherweise auch ein rausgerutschter Stecker hinterm Sicherungskasten. Schaue aber aufjedenfall mit einem Voltmeter direkt an der Benzinpumpe wann die 12V anliegen und wann nicht. So kann man schon bischen eingrenzen.

    Wegfahrsperre war auch mein erster Gedanke. Bei mir war mal der Stecker der Lesespule um das Zündschloß vom Steuergerät lose. Er sprang zwar an, ging aber nach 2 Sekunden wieder aus.
    Das Steuergerät der Wegfahrsperre sitzt links über dem Sicherungskasten. Ist leicht zu prüfen.

    Gruß
    Thomas

    Hallo,

    ich hatte im vergangenen Jahr bei meinem Conrado das Symptom, dass er bei Gasgeben irgendwie schwach wirkte und schlecht Gas annahm. Das trat nicht immer auf, aber immer öfter.
    Ich habe mir dann mal die Zündkerzen angesehen und die sahen verbraucht aus. Keine Ahnung, wie alt die waren. Also neue rein. Das brachte noch keine Verbesserung.
    Darauf meinte mein Schrauber, dass man den Benzinfilter wechseln könnte. Das haben wir gemacht. Auf dem alten war das Herstellerdatum 1997 aufgedruckt. Ich denke, dass der auch so lange verbaut war. Anschließend lief der Conrado wieder wie gewohnt.
    Der Benzinfilter ist nicht so ein kleines Plastikteil, sondern so groß wie ein Kaffeepott und aus Aluminium. Er ist am Unterboden vor der Hinterachse auf der Beifahrerseite verbaut.

    Ich glaube nicht, dass ein teilweise verstopfter Benzinfilter die Ursache des beschriebenen Problems ist, aber es wäre eine der kostengünstigeren Teile, die man auch auf Verdacht tauschen kann, um den "Punkt" ausschließen zu können.

    Übrigens: ich weis jetzt nicht, ob es für das Auslesen des Fehlerspeichers einen Unterschied zwischen einem 89-er und 91-er Conrado gibt. Beim 91-er ist es noch nicht der ODB-Stecker, sondern ein Steckkontakt links neben dem Schalthebel unter dem Schaltsack. Den Fehlerspeicher kann eigentlich jede Werkstatt auslesen. Und das hätte ich als erstes gemacht. Mein Fehlerspeicher war übrigens leer.

    Gruß ......
    Thomas

    In Umweltzonen dürfen Fahrzeuge mit H- Kennzeichen definitiv reinfahren.

    Was ihr meint, sind die Zonen oder Straßen, die wegen Dieselfahrverbot nicht befahren werden dürfen. So gesperrte Straßen werden ja nicht nur für Dieselautos bis Euro 4 oder 5, sondern auch für Benziner bis einschließlich Euro 2 gesperrt sein, wobei das von Stadt zu Stadt unterschiedlich geregelt sein kann. Bei den Zonen ist bisher nicht klar, ob Fahrzeuge mit H-Kennzeichen einfahren dürfen oder nicht.

    Gruß
    Thomas

    Hallo Klaus,

    mit dem Wissen, einen guten TÜV-Prüfer zu haben, würde ich den Weg gehen und die alternativen Federn einbauen.
    Ich habe eine Prüfer, der gerade in diesen Dingen ein gutes "Augenmaß" hat und würde annehmen, dass der das abnehmen würde. Vor dem Umbau natürlich mit ihm besprechen ....

    §21 Abnahme muss man ja sowieso machen, wenn man die Tieferlegungswerte im Gutachten unterschreitet und mehr als 10 mm an der Hinterachse würdest du ja haben wollen.

    Frage am Rande: nach wieviel Jahren ist denn der "Lebenszyklus" deines Fahrwerks überschritten?

    Gruß .....
    Thomas

    Die Schilder sehen nach Baustellenschilder aus. Vielleicht ist rechts eine Baustellenampel und wenn die Rot ist, ist der Kreisverkehr sofort „dicht“.
    So mit diesem einen Foto erschließt sich das nicht.

    Hallo Björn,

    wenn du den Wagen in eine Werkstatt gibst, definiere eindeutig was gemacht werden soll. Keinen „Pauschalauftrag“ in Form von „TÜV-fertig“ machen, oder so ähnlich. Das wäre ein Freibrief für alle Reparaturen, auch die evtl. unnötigen oder die noch etwas Zeit haben. Die Rechnung willst du dann gar nicht sehen und könntest gleich eine Einzugsermächtigung ausstellen.
    Frag mich nicht, woher ich das weis ....

    Und nur dann, wenn die Arbeiten genau definiert sind, können die einen Kostenvoranschlag machen.

    Kannst ja mal schreiben, wenn die Bestandsaufnahme gemacht ist.

    Gruß
    Thomas

    Ja, aber wieso? Wenn der Federteller auf 210 gedreht ist, ist das Auto 40mm tiefer. Bei 235 wären es 15mm.
    Das wäre für Dich doch genau richtig, oder?

    Ja, das wäre ideal.

    Habe mal eine Anfrage an Bilstein gesendet. Mal sehen was die dazu schreiben.

    Hallo Klaus,
    du berichtest, wenn du von Bilstein eine Antwort bekommst?
    Würde mich auch interessieren, ob die noch Dämpfer kürzen. Meine sind schließlich schon 13 Jahre alt.

    Gruß
    Thomas

    .....
    Oder verstehe ich hier was falsch?

    Ich denke ja.
    Die Federbeine müssen so eingestellt werden, dass die Feder im entlasteten Zustand immer noch Vorspannng haben. Das angegebene Einstellmaß ist von der unteren Dämpferbefestigung bis zum unteren Federteller gemessen. Die angegebenen 210 mm sind für die größte Tieferlegung. Will man nun noch tiefer einstellen, muss man das Maß reduzieren. Damit vergrößert man aber das Maß zwischen unterem Federteller und oberem Domlager. Dazwischen sitzt die Feder.
    Als ich das Restgewinde von 10 mm nach unten ausgenutzt habe, hatte die Feder im entlasteten Zustand keine Vorspannung mehr. Lösung: Dämpferstange kürzen, damit das obere Domlager näher an den unteren Federteller kommt und die Feder wieder Vorspannung hat. Die Dämpfer hat Bilstein mir damals gekürzt.

    Ich hoffe, dass ich das verständlich formuliert habe?

    Gruß
    Thomas